Innovative Projekte erfordern ein professionelles Projektmanagement.
In einem Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang George und Dipl.-Inf. Karlheinz Thies wird deutlich gemacht, welche Bedeutung Projektmanagement besonders für die regionale Wertschöpfung hat. Nachfolgendes Video zeigt die wichtigsten Informationen des Vortrages.
Die neuen Partner sind oft die alten!

Hoffen Sie auch noch auf Investoren? (Foto: N.Schmitz / pixelio.de)
Diese Aussage setzt an dem Erfahrungswert an, dass regionale Entscheidungsträger vor allem in den Kommunen bei der Lösung anstehender Struktur-Innovationen immer noch auf das Prinzip Hoffnung setzen. Es wird schon bald ein Investor kommen, der unsere Stadt als Ort erkennt, an dem sein Geld bestens angelegt ist! Leider ist dieses Verhalten auch heute noch oft anzutreffen.
In aller Regel werden lokale und regionale Ressourcen nicht ausreichend analysiert bzw. fehlt das Erfahrungs- und noch mehr das Expertenwissen, wie man im Zuge einer “Vertrauensoffensive” die vorhandenen Dienstleister und lokalen Anbieter in neuen innovativen Wertschöpfungsketten zusammen führt.
Alleine am Beispiel der Gesundheits- und Pflegeversorgung läßt sich gut nachvollziehen, wie strukturiert die Andramedos genau dieses regionale Wissensdefizit kennt und in enger Abstimmung mit den neuen alten Partnern in neue Lösungsmechanismen überführt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Regionaler Gesundheitsmarkt weisst hohe Wertschöpfungs-Potenziale auf.

Service-Leistungen werden auch im Gesundheitsmarkt großgeschrieben (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)
In der Diskussion um die Auswirkungen der Demografie vergessen wir häufig, dass dadurch nicht nur Risiken entstehen, sondern in erheblichem Umfang auch neue Chancen erwachsen!
Sofern durch ein transparentes und partizipatives Veränderungs-Management eine Region bzw. dort vorhandene Meinungsführer aus ganz unterschiedlichen Branchen die Initialzündung für neue Versorgungsmodelle übernehmen, entstehen für alle Akteure der Region erhebliche Wertschöpfungs-Potenziale.
Welche Perspektiven hat ein regionaler Gesundheitsmarkt?
Der prognostizierte Wachstumsschub im Gesundheitsmarkt lässt sich nicht allein durch die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen finanzieren. Patienten und Kunden werden überproportional wachsende Anteile selbst übernehmen müssen.
Sehr viele neue Zentren (MVZ) werden also nicht nur ärztliche Leistungen anbieten, sondern den gesamten Mix gesundheitsbezogener Dienstleistungen. Regionale Gesundheitszentren können, durchaus mit unterschiedlicher Akzentuierung, in der Fläche immer mit Grundversorgungsanspruch als sogenannte 360 °- Anbieter auftreten. Der Versorgung älterer Menschen - mit ganz unterschiedlichen Beeinträchtigungen - wird hierbei eine besondere Bedeutung zukommen.
Unschwer läßt sich aus der bekannten demographischen Entwicklung ableiten, wie sich diese besonderen Herausforderungen auch auf das Gesundheitsverhalten der noch jüngeren Generationen auswirken können. Nur wenn es uns gelingt, eine Versorgungskette von der Prävention bis zur Pflege aufzubauen, können wir von den neuen Wachstumspotentialen profitieren.
Als Zielsetzung kann eine kundenorientierte Wertschöpfungskette gelten, die sich durch ein hohes Maß der Angebots- und Preisdifferenzierung - und dies bei gleichzeitig hoher Qualität für alle Nutzer - auszeichnet. Akteuren, denen die Überwindung dieses offensichtlichen Dilemmas gelingt, gehört die Zukunft der ambulanten Versorgungsgestaltung, denn diese garantiert die bestmögliche Lebensqualität für alle Bürger.
Nachhaltige Kooperationssysteme in der Gesundheitswirtschaft
Noch immer tut vor allem die Politik oft so, als käme die demografische Entwicklung überraschend und würde vor allem die Existenz der Sozialsysteme plötzlich bedrohen! Dabei ist seit Jahren erkennbar, dass die Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft nur mit innovativen Strukturen zu bewältigen sind. Die Andramedos eG hat schon sehr früh auf die konsequente Orientierung an regionalen Konzepten bzw. auf deren nachhaltige Restrukturierung gesetzt.
Lokal und regional organisierte Kooperationssysteme, sind dabei der strukturelle Schlüssel zum Erfolg bzw. zu regionaler Nachhaltigkeit. Sie nehmen vor allem die Bürger im Rahmen eines partizipativen Ansatzes mit, motivieren deren Eigenverantwortung und lassen das entstehende soziale Kapital einer Region zugunsten größtmöglicher Lebensqualität arbeiten. In der Gesundheitswirtschaft als zentralem Teilbereich regionaler Restrukturierung liegt der Innovationsbedarf zunehmend nicht in “neuen Produkten und Leistungen” sondern in der Prozessoptimierung.

Unser 4-Sektoren-Modell
Neue “Versorgungsprodukte” (Angebote, Verträge aber auch Standortlösungen) können nur dann werthaltig sein, wenn sie auf Prozesse und Strukturen treffen, die es ihnen erlauben, ihren Nutzen und ihren Wert zu entfalten. Damit entstehen nur nachhaltige Geschäftsmodelle, wenn vor allem Informations-, Kommunikations- und Integrations-Prozesse neu organisiert werden. Das trifft in besonderem Maß auch auf die Versorgungs-Kernbereiche Gesundheit und Pflege zu. Diesen Beitrag weiterlesen »
Regionale Lösungen und deren kooperative Umsetzung.

Stein auf Stein zu neuen regionalen Lösungen
Kompetenzen vor Ort sollen zum Erhalt der dortigen Lebensqualität bestmöglich beitragen. Dabei ist die spannende Herausforderung, sehr unterschiedlich entwickelte Ressourcen zugunsten einer kooperativen Lösung zusammen zu führen. Die in einer Stadt, Gemeinde und Region erreichte Kooperations-Fähigkeit ist als eine wesentliche Voraussetzung für den Erhalt deren Zukunftsfähigkeit zu bewerten. Als Partner sind hier sowohl öffentliche Leistungserbringer, die angesiedelten Wirtschaftsunternehmen als auch die Bürger und deren Vertretungen aktiv.
Gelungene Kooperationen wirken sich über verschiedene Mechanismen auf die Situation der Gemeinde und Region aus: Sie lassen neuartige, innovative Produkte und Dienstleistungen entstehen, sie steigern die Standortqualität, sie erhöhen die Lebensqualität der Bevölkerung und sie ermöglichen neue Wertschöpfungen, die sich als ökonomisch überlegene Lösungen erweisen. Diesen Beitrag weiterlesen »