Kooperatives Mittelhessen
Im gegenwärtigen Wirtschaftsgeschehen – keinesfalls nur durch Auswirkungen der Finanzmarktkrise, sondern auch durch technische Innovation und Wettbewerb ausgelöst – steigt die Kooperations-Notwendigkeit von Handwerkern, Freiberuflern und kleinen und mittleren Unternehmen.
Zu komplex und vielfach zu kostenintensiv sind die Anforderungen an den Einzelnen. Dabei sollte es das Ziel sein, die bestehenden regionalen Wirtschaftskreisläufe zu stärken und neue regionale ökonomische und soziale Wertschöpfungen auf den Weg zu bringen.
Einen erfolgversprechenden und nahezu vergessenen Weg bieten die kooperative Ökonomie und dabei insbesondere die Genossenschaft. Ähnlich wie das Mikrokreditwesen seinen Weg aus Indien und anderen Entwicklungsländern zurück nach Europa findet gilt dies auch für die Leistungen kleinparzelliger, kooperativer Ökonomie.
In vielen Veränderungs-Prozessen können sich Bürger, Verbraucher oder auch Patienten zusammentun und organisieren, um zeitgemäße Antworten und Lösungen zu erarbeiten, so wie diese für eine moderne Gesellschaft wünschenswert sind.
Entlang zahlreicher „Baustellen“ unserer Gesellschaft könnte die wirtschaftliche und soziale Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Bürgern eine Kehrtwende des Trends ermöglichen.
Leider überschätzt man in der öffentlichen Diskussion die Möglichkeiten des Ehrenamtes, Laienhilfe und freiwilligen bürgerlichen Engagements.
Zugleich versäumt man, die Bürger als aufgeklärte, handlungsfähige Akteure am wirtschaftlichen Geschehen — mit den sich daraus ergebenden Konsequenzen der Teilhabe und Mitbestimmung – partizipieren zu lassen.
Andramedos ist zusammen mit dem Genossenschaftsverband der Initiator einer Kamapagne in Mittelhessen, in deren Mittelpunkt das systematische Entwickeln kooperativer Lösungen in einer überschaubaren Region stehen.
Alle Informationen dazu finden sich über www.kooperatives-mittelhessen.de